Weniger Jobs durch Mindestlohn?

Weniger Jobs durch Mindestlohn?
FOTO: PIXELIO/S.FRIES

Der Saldo aus positiven und negativen Beschäftigungsplänen der Unternehmen fällt im dritten Quartal 2014 auf ein deutlich negatives Niveau von -11,0 Prozentpunkten. Den stärksten Anteil daran haben die Dienstleistungsunternehmen. Hier ist der Saldo sogar bis auf minus 18,2 Prozentpunkte abgesackt.

 

Die Beschäftigungsplanungen der Unternehmen im IHK-Bezirk würden sich bereits seit der Bundestagswahl kontinuierlich verschlechtern, und dies umso stärker, je näher der Mindestlohn-Stichtag 1. Januar 2015 rücke. Dr. Thomas Brockmeier, Hauptgeschäftsführer der IHK Halle-Dessau, sagte jedoch "Die Unternehmen stellen sich zwangsläufig auf den Mindestlohn ein".

 

„Die Hoffnung der Politik, die robuste konjunkturelle Lage würde den Arbeitsplatzabbau durch den gesetzlichen Mindestlohn verschleiern, wird sich nicht erfüllen“, so Brockmeier weiter.

 

Weitere News zum Stichwort "Mindestlohn":
<< Mindestlohn im Gastgewerbe (Mai 2014)
<< Mindestlohnverhandlungen mit NGG gescheitert (Juli 2014)

 

In der Printausgabe 11/2014 haben wir wesentliche Aspekte des gesetzlichen Mindestlohn (MloG) für Sie zusammengefasst und lassen Stimmen aus der Praxis zu Wort kommen.
<< zum aktuellen Heft

 

<< zurück zu en aktuellen Meldungen