Restaurant „Tante Amanda“ setzt seit über 25 Jahren auf Flüssiggas von PROGAS

PROGAS-Fachberater Jürgen Rickert (r.) zeigt Franz-Josef „Bubi“ Leuthold weitere Anwendungsmöglichkeiten von Flüssiggas. Partnerschaft zwischen „Tante Amanda“ und PROGAS besteht seit inzwischen über 25 Jahren (Foto: PROGAS)

„Unseren Gästen bieten wir gutbürgerliche Küche mit gehobenem Anspruch“, so Bubi Leuthold, der in Dortmund und im angrenzenden Castrop-Rauxel längst zu einer bekannten Größe geworden ist. Kein Wunder – man erhält den Eindruck, er mische „irgendwie überall“ mit. An mehr als hundert Abenden im Jahr versorgt er das Kabarett-Festival RuhrHOCHdeutsch mit regelmäßig über 200 Drei-Gänge-Menüs. An ungefähr ebenso vielen Abenden begleitet der gebürtige Castrop-Rauxeler den Dortmunder Ruhrgebiets-Karneval „Geierabend“ mit eigenem Gastronomiekonzept. In der Vorweihnachtszeit bedient Tante Amanda an 24 Abenden das 600-Personen-Zelt des „satirischen Adventskalenders“ in Leutholds benachbarter Geburtsstadt. Neben dem eigenen Restaurantbetrieb wird er zudem mit seinem beliebten Catering-Service gerne für Firmen- und Familienfeste gebucht. Wie man das alles stemmen kann? „In der Restaurantküche ist vor allem perfekte Teamarbeit gefragt“, so Leuthold. „Catering und Event-Gastronomie verlangen dagegen eine minutiöse Vorbereitung.“

Logistische Meisterleistung
Die Zahlen machen deutlich: In der Küche von Tante Amanda geht es nicht einzig und allein um die Zubereitung von Leckereien wie südländischen Kartoffel-Rucola-Gnocchi, Westfälischem Sauerbraten oder dem beliebten Fischtopf mit Basmatireis. Um seine Kunden zufrieden zu stellen, verlangt es vor allem einer logistischen Meisterleistung in der Küche. Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg: ein Gasglühplattenherd des französischen Herstellers Molteni, wie ihn bereits die Küchenlegende Paul Bocuse genutzt hat. „Der Ferrari unter den Herdmodellen“, scherzt Bubi Leuthold. Nicht nur in Sachen Leistung, sondern auch bei den Anschaffungskosten. Die Investition hat sich allerdings längst bezahlt gemacht. An der Seite des Küchenteams steht seit bereits einem Vierteljahrhundert der Dortmunder Flüssiggasversorger PROGAS: Dank des leistungsstarken Energieträgers können Leuthold und Co. die Möglichkeiten des Herdes voll und ganz ausschöpfen. „Mit 800 Grad Celsius ist man eben deutlich schneller unterwegs“, so Leuthold.

Flüssiggas bringt aber auch wirtschaftliche Vorteile mit sich. „Bei einem Elektroherd gehen bis zu zwei Drittel der genutzten Energie verloren, bevor diese überhaupt die Heizplatte erreicht hat“, erklärt Jürgen Rickert, der für die Region zuständige PROGAS-Fachberater. Zudem gibt es nach dem Ausschalten keine unerwünschte Restwärme „Kein Wunder also, das immer mehr Küchenchefs auf Flüssiggas schwören.“ Sämtliche Speisen können auf komfortable Weise schnell und punktgenau zubereitet werden. „Im Vergleich zu einer elektrisch betriebenen Küche sind die jährlichen Betriebskosten rund 30 Prozent niedriger“, fährt Rickert fort. Versorgt wird der Gastronomiebereich von „Tante Amanda“ aus einem oberirdischen 4.850-Liter-Behälter, der turnusmäßig von PROGAS befüllt wird.

Flüssiggas kommt übrigens nicht nur in der Küche zum Einsatz, sondern dient auch als Energieträger für die gesamte Heizanlage bei Tante Amanda. „Auf dem Dachboden sind zwei Brennwertthermen des Typs Viessmann Vitodens 300 untergebracht“, berichtet Rickert. Die Geräte wandeln 98 Prozent des eingesetzten Brennstoffs in Wärme um – ein Top-Wert. Die gewünschte Wärmeleistung reicht von 1,9 bis 35 kW. Durch die Nutzung von Flüssiggas ergibt sich für den Betreiber ein weiterer großer Vorteil: „Anders als zum Beispiel Erdöl verbrennt der alternative Energieträger fast völlig geruchlos und erzeugt kaum Rückstände“, so Rickert. „Kosten für Wartung und Reinigung der Heizanlagen entfallen zudem fast komplett.“

Der umweltschonende Energieträger kommt zusätzlich im schmucken Biergarten in Form von Flaschengas  zum Einsatz. „Bei Gesellschaften oder kleineren Gruppen bietet sich uns so die Möglichkeit, an den Tischen einen Gasgrill aufzustellen“, so Leuthold. „Dann können wir so manches Gericht auf Wunsch direkt am Platz zubereiten – ebenfalls störende Gerüche. Und wenn es mal etwas kälter wird, stellen wir Heizpilze auf.“ Ein weiterer Service, der sein Restaurant weit über Dortmund Stadtgrenzen so beliebt gemacht hat – nicht nur wegen der exquisiten Küche, sondern auch durch seinen Service und die familiäre Atmosphäre.

Wer übrigens glaubt, „Bubi“ Leuthold sei mit „Tante Amanda“ und dem dazu gehörenden Catering-Service voll und ganz ausgelastet, täuscht sich. Jedes Jahr im Juni heißt es auf dem Marktplatz in Castrop-Rauxel „Castrop kocht über“. Leuthold gehört zu den acht Gastronomen, die dafür sorgen, dass der Titel der Veranstaltung Programm ist. Und in der Vorweihnachtszeit, wenn sich an gleicher Stelle jeden Abend ein Törchen des „Satirischen Adventskalenders“ öffnet, stillen er und sein Team Hunger und Appetit der Gäste im 600-Personen-Zelt. „Das hat sich irgendwie so ergeben“, meint er lapidar. Und ob man nun in der heimischen Restaurantküche für acht Gäste verschiedene Gerichte zubereitet, oder für 18 das jeweils gleiche Menü, dafür aber in fünf Gängen, führe immer zu dem selben Ergebnis: „Man kommt erst spät ins Bett.“

Damit aber noch nicht genug: Nach acht Monaten Vorbereitungszeit hat im vergangenen April die von „Bubi“ Leuthold lang ersehnte Brasserie direkt am Altstadtmarkt von Castrop-Rauxel eröffnet – der inzwischen vierte gastronomische Betrieb, der unter seinem Namen gegründet worden ist. Leuthold betont aber, dass im „1910“ nicht er, sondern seine Kinder federführend sind, Tochter Lilli hat die Verantwortung über das Bistro, während Sohn Pascal, der beim berühmte deutschen Sternekoch Franz Feckl gelernt hat, die Küche unter seiner Obhut hat. Ähnlich wie der Vater bei Tante Amanda legt der Nachwuchs Wert darauf, dass hier nichts erscheint, als käme es „von der Stange“. So hebt sich die Einrichtung im „1910“ deutlich von der Standardeinrichtung ähnlich gelagerter Gastronomiebetriebe ab, man legt Wert auf ein individuelles und edles Erscheinungsbild. „Die beiden machen das schon“, war Franz-Josef Leuthold bereits früh überzeugt vom Geschäftssinn seiner Kinder. „Sie sollen ihre Ideen umsetzen und ihren eigenen Stil finden." Ein Fehler war es aber sicherlich nicht, sich ein wenig am Weg des Vaters zu orientieren.

Hintergrund Tante Amanda:
Das historische Gebäude von Tante Amanda wurde im Jahr 1772 gebaut und steht heute unter Denkmalschutz. Vor über sieben Jahrzehnten hieß „Tante Amanda“ noch „Bauernschänke“. In der Nachkriegszeit war Amanda Gröppe mit dem kleinen Gasthof ihres Bauernhofs äußerst erfolgreich. Ihren Gästen bot sie gemeinsam mit ihrer Tochter selbst gebackenen Kuchen an, das Wirtshaus Betrieb entwickelte sich zu einem beliebten Ausflugsziel. „Die Menschen hier sprachen bald alle nur noch von Tante Amanda, nicht von der Bauernschänke. Ich habe diesen Namen dann übernommen, weil er sich so gut einprägt“, sagt Leuthold.

Mehr:
www.tante-amanda.de
www.progas.de