Mindestlohn im Gastgewerbe

Mindestlohn im Gastgewerbe
Foto: Pixelio/A.Hermsdorf

„Auch die aktuellen Diskussionen zeigen immer wieder auf, dass ein gesetzlich verordneter Mindestlohn und insbesondere die im vorliegenden Gesetzentwurf vorgesehenen weiteren Bedingungen, eine Bürokratie nach sich ziehen, die insbesondere von Kleinstbetrieben, so wie sie im Gastgewerbe die Mehrzahl sind, rechtlich bedenklich und in der betrieblichen Praxis nicht zu bewältigen sind.“ So Gudrun Münnich, die Präsidentin des DEHOGA Thüringen.

 

"Der Trend des "Gastronomie-Strebens" wird sich, auch eingedenk des Mindestlohnes, leider weiter fortsetzen, weil der Wirt weiter die Preise anheben muss, um den Mindestlohn zu zahlen. Allerdings sind die Gäste schon heute eben kaum bereit den jetzigen Preis zu zahlen. Ihre Familienfeiern veranstalten sie lieber im Dorfgemeinschaftshaus, wo diese dann staatlich subventioniert werden“ so Münnich weiter.

 

Die ausführliche Pressemitteilung der DEHOGA Thüringen finden Sie hier.

 

Auch das Thema Schulspeisung in Thüringen stehe vor der Herausforderung Mindestlohn. Dazu führt die Präsidentin der DEHOGA aus: „Gern zahlen wir unseren Mitarbeitern ein angemessenes Gehalt, aber es muss auch eine gesellschaftliche Akzeptanz für entsprechende Preise gegeben sein. Da finde ich gerade diese Diskussion in der Politik, namentlich bei den Befürwortern des Mindestlohnes, leider völlig ausgeblendet."

 

Lesen Sie auch die Pressemitteilung der DEGOGA Thüringen "Wer bezahlt den Mindestlohn im Gastgewerbe?"

 

<< Artikel auf www.gastronomie-hotellerie.com:

DEHOGA Thüringen "Bettensteuer - Ziel verfehlt?" April 2014

"Präsidentin des DEHOGA Thüringen e.V. wieder gewählt" Okt 2013

 

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