Hotelsheriff Ulrich Jander zum Kleinen Waffenschein: Einsatz vom Pfefferspray & Reizgas kann schwer nach hinten losgehen

Hotelsheriff Ulrich Jander zum Kleinen Waffenschein: Einsatz vom Pfefferspray & Reizgas kann schwer nach hinten losgehen - (Foto: Türschild „Mehr Sicherheit im Gastgewerbe“ / Arne Belau/HUSS-MEDIEN)
Foto: Türschild „Mehr Sicherheit im Gastgewerbe“ / Arne Belau/HUSS-MEDIEN

Immer mehr Hoteliers und Gastronomen wollen ihren Betrieb, Gäste und Mitarbeiter beschützen und beantragen den Kleinen Waffenschein, weiß Sicherheitsexperte Ulrich Jander zu berichten. Der „Hotelsheriff“ warnt jedoch vor einem leichtfertigen Einsatz der Verteidigungsmittel: So sollte Pfefferspray nur im äußersten Notfall und nicht in geschlossenen Räumen eingesetzt werden, da so Gäste und Mitarbeiter ebenfalls verletzt werden könnten.

Auch bei Reizgas - mit einer entsprechenden Pistole verschossen - kann man sich schnell selbst verletzten: Die Reizgaswolke breitet sich unmittelbar vor dem Lauf aus und reicht oft bis zum Schützen zurück.

Der Einsatz von Abwehrmittel und Waffen ist meist die schlechtere Variante. Besser seien Tresore mit Zeitschließautomatik, um größere Bargeldsummen zu sichern. Dies solle mit entsprechenden Türschildern am Gastbetrieb deutlich gemacht werden, so Jander. Als Leserservice bietet die Redaktion von “gastronomie & hotellerie” Ihnen ein kostenlos abrufbares Türschild zu Abschreckung von Ganoven. Die Vorlage “Mehr Sicherheit für das Gastgewerbe” kann per E-Mail angefordert werden: gastro.redaktion@hussberlin.de