Hotel-Geschäft mit Flüchtlingen wird gezielt gestört

Foto: ZDF/Felix Korfmann
Foto: ZDF/Felix Korfmann

So wurde aus den bisher verdeckt geführten Vorberhandelungen bekannt, dass die öffentliche Hand bis zu 50 Euro je Roomnight pro Flüchtling bezahlen soll - das macht ein Volumen von rund 600 Millionen Euro bei mehreren Jahres Laufzeit aus. Nun berichtete die Zeitung von "dubiosen Partnern": Verhandelt werde übver eine Briefkastenfirma in London und als Flüchtlingshotel-Betreiber soll ein intransparentes "Europäisches Integrationszentrum" fungieren.

Auch der irsaelische Hintergrund der GCH Hotel Group wird immer wieder betont; die Hotelkette gehört u.a. Familien aus Israel.

Die Vermietung von mehr oder weniger schlecht laufenden Hotels an Städte und Gemeinden zur Unterbringung von Flüchtlingen ist in ganz Deutschland an der Tagesordnung. In etlichen Fällen ist die die letzte Rettung für die Betriebe, auch wenn nicht in allen Fällen die bisherigen Hotelmitarbeiter an Bord bleiben können. In der erhitzten, politischen Diskussion sorgt die Umwandlung von Hotels in Flüchtlingsunterkünfte zuweilen zu erbittert geführten Auseinandersetzungen und nicht minder selten zu unüberlegten Kommentierungen.