Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung

Gastgewerbe profitiert von guter Konjunktur

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Als Gründe für das Umsatzplus nannte Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, die gute Konjunktur in Deutschland, die damit verbundene Jobsicherheit sowie die Kauffreude der Verbraucher.

Die Beherbergungsbranche setzte im besagten Zeitraum 2,9 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum (preisbereinigt +1,0 Prozent). Gastronomen – Caterer inbegriffen – konnten ein Umsatzplus von 3,1 Prozent (preisbereinigt +1,1 Prozent) erreichen. Prognosen zufolge des Statistischen Bundesamtes steuert das Gastgewerbe damit auf das achte Wachstumsjahr in Folge zu.

Neuer Beschäftigungsrekord

Der Anstieg der Erwerbstätigenzahl (40.000 mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigte) im Gastgewerbe gegenüber dem Vorjahr lässt sich auf diese positive Entwicklung zurückführen. Das Gastgewerbe schuf damit in der letzten Dekade fast 300.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Das bedeutet ein Umsatzplus von 38,7 Prozent (Gesamtwirtschaft: +19 Prozent).

 „Positive Umsätze sind noch kein Garant für positive Betriebsergebnisse, gute Zahlen kein Selbstläufer“, erklärt Zöllick. Die Betriebe beklagen den Fachkräftemangel, steigende Betriebskosten, bürokratische, gesetzliche Auflagen sowie unfaire Wettbewerbsbedingungen. Von der neuen Bundesregierung fordert der Dehoga-Präsident daher Bürokratieabbau und ein flexibleres Arbeitszeitgesetz.