Fünf Maßnahmen für eine erfolgreiche Webseite

5 Maßnahmen für eine erfolgreiche Webseite (Foto: Geralt/Pixabay)
Foto: Geralt/Pixabay

Die wichtigste Maßnahme ist die grundsätzliche Ausrichtung der Webseite. Der User sollte immer im Mittelpunkt stehen. Jeder Webseitenbetreiber sollte seiner Zielgruppe die Inhalte bieten, die sie wünscht. Aber nicht nur Inhalte, sondern auch die "Usability" (Gebrauchstauglichkeit) sollte in einem hohen Maße gegeben sein. Nur dann, wenn die User eine Seite gut finden, wird auch Google die Voraussetzungen für mehr Sichtbarkeit im Internet schaffen. So viel vorweg. Und nun zu den fünf Maßnahmen für Erfolg im Internet:

SEO: Die technischen Voraussetzungen müssen stimmen
Schnelle Ladezeiten auch bei den möglichst großen Bildern, übersichtliche Menüführung, Seitentitel, Überschriften, Zwischenüberschriften und Beschreibungen, beispielsweise von Bildern, die zum Content passen. Gleiches gilt für Design und Layout. Nicht nur der User findet es toll, wenn er gleich weiß, bei welchem Thema er sich befindet, auch Google findet es klasse, wenn die Bots direkt sehen, was Dir wichtig ist und wo Du Experte bist. Beide - User und Google - sollen die Inhalte schnell erkennen und gut konsumieren können.

Ein responsives Webdesign ist keine Kür sondern Pflicht
Immer weniger kommt Traffic über stationäre Computer. Die Menschen gehen vorwiegend mobil ins Internet. Dem müssen wir Rechnung tragen. Unsere Webseite muss für alle Endgeräte geeignet sein.

Nur exzellente Inhalte (Content) bringen den Erfolg
Google möchte vor allem eines - dem Suchenden das bestmögliche Suchergebnis liefern. Klar - hochwertig ist relativ. Und es gibt sportliche Bereiche und weniger sportliche Bereiche. Am besten man schaut mal bei der gut gelisteten Konkurrenz vorbei.

Hochwertige Texte gehen in die Tiefe und lassen keine Fragen offen. Man sollte alles geben und bestmöglich informieren. Oberflächliches Herumgeschwurbel - das kann jeder! Tolle Inhalte bieten einen Mehrwert, werden gerne gelesen und weiterempfohlen.

Biete dem User verschiedene Medien an
Textwüsten schrecken ab. Und Webseiten, die nur aus Fotos bestehen, können auch nicht wirklich befriedigen. Man sollte grundsätzlich die ganze Bandbreite an Content bedienen: Text, Bilder, bewegte Bilder. Auch sind Grafiken eine sehr willkommene Informationsquelle. Symbole sind sowohl Kommunikationsmedium als auch Stilmittel, um die Webseite optisch aufzulockern.

Auf die Vernetzung kommt es an
Für Google müssen nicht nur auf der Seite selbst (Onpage) alle Voraussetzungen erfüllt sein. Auch außerhalb der Seite (Offpage) muss alles stimmen, damit die Seite eine gute Sichtbarkeit bei Google hat. Vereinfacht kann man sagen, dass sich Google im Internet umhört, wie man über eine Webseite so spricht. Wie ist der Ruf? Eher gut? Eher langweilig? Wie lässt sich eine hohe Absprungrate oder eine nur kurze Verweildauer erklären? Gibt es Empfehlungen? Wie sehen sie aus und wer spricht diese Empfehlungen aus?

Ausgangslage einer guten Vernetzung in einem authentischen, passenden und hochwertigen Umfeld sind gute Inhalte - Texte, Pressetexte, Bilder, Videos, die auf meiner Seite und meinem Youtube-Kanal veröffentlicht wurden. Zur Erinnerung - Youtube gehört zu Google! Tolle, informative Texte, Bilder und Videos werden gerne genommen von Presseportalen oder Blogs. Ist ein hochwertiger Text mit Social Sharing Buttons versehen, hat er gute Chancen geteilt zu werden. So erzielen wir Reichweite und verbessern unser Ranking.

Online-Reputationsmanagement für Unternehmen: Für Unternehmer, Manager und das Unternehmen selbst ist der gute Ruf unabdingbar
Ein guter Ruf entscheidet in einem Unternehmen täglich über Erfolg oder Misserfolg. Umso erstaunlicher ist es, dass sich Unternehmer und Manager oft erst dann Gedanken über die Reputation ihres Unternehmens machen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Tatsächlich sorgen sich nur wenige Unternehmen um den eigenen Ruf im Internet. "Das kann mehrere Gründe haben", meint Bippes von Primseo.

Reputationsmanagement erfordert ein hoch anspruchsvolles, interdisziplinäres Vorgehen. In die Gedankenwelt des schnellen Profits passt dieses Thema nicht. Der Mittelstand in Deutschland, familiengeführte Unternehmen, die langfristig denken, zählen zu den Unternehmen, die sich um ihren Ruf sorgen.

Unternehmerischer Erfolg ist eng mit einer guten Reputation verbunden
Eine gute unternehmerische Entwicklung ist immer eng mit einem guten Ruf verbunden. Ist der Ruf gut, dann wird dieses hohe Gut oft selbstverständlich. "Was für ein Irrtum. Im Internet sind Angriffsflächen sehr groß. Ohne eignes Zutun vergisst das Internet nicht. Innerhalb kürzester Zeit kann sich das Blatt wenden - aus gutem Ruf wird schlechter Ruf. Die Ursachen können ganz unterschiedlich sein - ein Shitstorm, gezielt gesetzte Falschinformationen (Fake News), Hasskommentare in Foren oder Blogs. In diesen Situationen zahlt sich ein beständiges und nachhaltiges Reputationsmanagement, einer perfekten Mischung aus Online PR und Suchmaschinenoptimierung (SEO), aus", meint Dr. Thomas Bippes, der auch als Hochschuldozent dazu rät, den Ruf des eigenen Unternehmens stets im Blick zu behalten.

"Den Ruf des eigenen Unternehmens stets im Blick behalten"
Reputationsmanagement ist planbar. Mögliche Risiken einer Reputationsschädigung können vorab festgemacht werden. Wie ist die Konkurrenzsituation? Welche Risiken bergen mein Produkt oder meine Dienstleistung? Sind die Risiken erkannt, können frühzeitig entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, die vergleichbar sind mit einem Schutzwall. Dazu gehören auch klare Kommunikationswege in einem Unternehmen. Wer äußert sich in einem Unternehmen, wie äußert man sich.

"Vermeintliche Kleinigkeiten, ein falscher Zungenschlag oder eine fehlerhafte Presseerklärung können im Internet innerhalb kurzer Zeit eine Protestwelle auslösen. Im Ernstfall zahlt sich aus, dass man sich frühzeitig um seinen guten Ruf gekümmert hat", so Dr. Thomas Bippes, der viele Jahre als Pressesprecher einer Landtagsfraktion gearbeitet hat. Wird ein Unternehmen völlig unvorbereitet von massiven, den Ruf schädigenden Inhalten konfrontiert, kann schnell eine Situation entstehen, die die Existenz eines Unternehmens ernsthaft bedroht. "So weit darf man es nicht kommen lassen", so Thomas Bippes.