Flüchtlinge sind für manches Hotel ein Segen

Foto: Sens Convent Hotel Michendorf
Foto: Sens Convent Hotel Michendorf

Der Vertrag sei nun mit dem neuen Immobilienbesitzer zustande gekommen. Dem bisherigen Pächter war wegen Mietrückständen gekündigt worden. Das Michendorfer Hotel ist noch in Betrieb. Der Pächter hat zwar zum 30. November eine fristlose Kündigung erhalten, will sich aber gegen seinen Rauswurf wehren. Nach eigenen Angaben zahlte er bislang gut 200.000 Euro Pacht im Jahr.

Für immer mehr notleidende Hotels ist die Anmietung durch die öffentliche Hand der Rettungsanker - dann als Flüchtlingsheim. Auch namhafte Hoteliers wie Siegfried Gallus, einst langjähriger Dehoga-Präsident, geben ihre Traditionsbetriebe auf, um daraus notgedrungen Herbergen für Asylsuchende zu machen; wir berichteten.

 

Streit um Hotel für Flüchtlinge: Pächter war im Zahlungsrückstand