Einbrecher wollen Hotelgäste in Gefahr bringen: Gasherd aufgedreht - Versuchter Anschlag?

Feuerwehr im Einsatz (Symbolfoto: Deutsche Messe AG Hannover)
Symbolfoto: Deutsche Messe AG Hannover

Ein Gutachter will festgestellt haben: "Ersten Erkenntnissen nach bestand jedoch durch das einfache Aufdrehen der Gashähne zu keiner Zeit die Möglichkeit einer Gasexplosion", heißt es in einer Pressemitteilung. 

Ein Servicemitarbeiter habe gegen vier Uhr morgens den Gasgerucht bemerkt, den Herd abgedreht und die Küche gelüftet. Darauf hin rief die Frühstücksköchin die Polizei.

In den vergangenen Monaten gab es mehrere, mysteriöse Brandanschläge. So wurde im Hotel Miramar in Westerland auf Sylt mehrmals Feuer gelegt. Auch in Ludwigsstadt und Freystadt in Bayern wurde in Hotels gezündelt. In diesen beiden Fällen ging es glimpflich aus. Dagegen kamen bei vorsätzlich gelegten Feuern in einem Hostel in Berlin und in einem Low-Budget-Hotel am Hamburger Hauptbahnhof Gäste ums Leben. Erst im April wurde bei einem Hotel bei Leipzig der Dachstuhl in Brand gesetzt - über den Köpfen der Gäste; alle konnten unverletzt evakuiert werden.