Tipps für Gastronomen

Die Macht der Speisekarte

Tages-,Wochen- und Getränkekarten kann man besonders gut auf Klemmbrettern präsentieren (Bild: Vega GmbH)

Die Gäste vertrauen auf die gedruckte Hilfe bei der Menüwahl. Eine gut inszenierte Speisekarte kann deshalb sehr überzeugend wirken.

Grundlagen der Speisekarte

Entscheidend bei einer Speisekarte sind in erster Linie das Design und die Funktionalität. Der Klassiker, in schwarzes, braunes oder weinrotes Kunstleder gebunden, stellt nur einen Bruchteil der Möglichkeiten dar. Ein persönliches, eingeprägtes Logo auf der Speisekarte wirkt oft professioneller. Innen befinden sich die Seiten in transparente Kunststoffhüllen, die leicht auszutauschen und abzuwischen sind. 

Essentiell wichtig sind eine gut lesbare Schriftart und die sorgfältige Überprüfung auf Rechtschreibfehler. Außerdem sollte man nicht zu viele Speisen auf der Karte anbieten. Mit einer kleineren, durchdachten Auswahl lässt sich stets eine frische Zubereitung bei gleichbleibender Qualität gewährleisten.

Die klassische Speisekarte in Holz-Optik (Bild: Vega GmbH)

Immer gut strukturiert

Eine klassische Speisekarte ist nach den Speisegruppen strukturiert und endet mit der Getränkeliste. Dabei wird eine Einteilung nach der Zubereitung wie Suppen, kalten/warmen Vorspeisen, Hauptgängen und Desserts empfohlen. Gerichte wie Kinderessen, glutenfreie oder vegetarische Speisen lassen sich einer eigenen Kategorie zuordnen. 

Um der Speisekarte eine persönliche Note zu verleihen, kann man ihr die Geschichte des Betriebes oder des Gebäudes voranstellen oder Anekdoten zu ausgewählten Gerichten beifügen. 

Individuell anpassen

Durch zusätzliche Varianten wird die klassische Speisekarte erweitert. Wechselnde Speisenangebote schreibt man auf die Tages-/Wochenkarte. Die Saisonkarte sollte mit Speisen passend zur Jahreszeit ausgestattet werden, z. B. Wildgerichte im Herbst. 

Die Speisenreihenfolge besteht in der Regel aus Suppe, Vorspeise, Hauptspeise, Dessert und Getränkeempfehlung. Um das Mittagsgeschäft zu fördern, bietet sich eine Mittagskarte mit mehreren schnell zu zubereiteten Gerichten zu attraktiven Preisen an. Für Wein, Desserts und Eis gibt es häufig spezielle Karten. 

Auf keiner Karte darf die Kennzeichnungspflicht für Zusatzstoffe und Allergene fehlen.